Meine erste Geburt


   Aug 26

Das leidige Thema: Der Schlafrythmus

Wo ich auch hingehe und andere Mamis treffe – ein Thema ist garantiert an der Tagesordnung: Babys Schlafrythmus. Da Alba mir in dieser Hinsicht nie Probleme bereitet hat, oft nachts durchgeschlafen hat und tagsüber auch regelmäßig weggeschlummert ist, habe ich mich immer gewundert, welche Brisanz dieses Thema bei anderen Müttern hat. Diese Frage hat sich mir nun beantwortet! Alba scheint es sich nun nämlich auch anders überlegt zu haben, was das Durchschlafen angeht. Und das schlaucht mich wirklich! Im Gegensatz zu mir scheint Alba aber nun auch tagsüber keinen Schlaf mehr zu benötigen bzw. wehrt sich so vehement gegen das Einschlafen, obwohl sie sichtlich hundemüde ist, dass mit ihr wirklich kaum etwas anzufangen ist.

Ich habe jetzt mit der Hebamme telefoniert, die mich nach Albas Geburt begleitet hat und sie hat mir geraten, Alba wieder mit aller Kraft einen Rhythmus anzutrainieren. Es sollen feste Schlafenszeiten am Tag und auch in der Nacht etabliert werden, die mit festen Ritualen eingeleitet werden und ich soll darauf achten, dass sie nicht einfach so zwischendurch mal eindöst, sondern soll sie wach halten, bis der Schlaf laut „Schlafplan“ vorgesehen ist. Ganz schön anstrengend – vor allem das Wachhalten. Wenn ich ehrlich bin, bin ich auch nicht immer ganz konsequent, weil es wirklich kein Zuckerschlecken ist ein müdes, quengeliges Baby vom Schlafen anzuhalten – erst recht, wenn man selbst so k.o. ist, dass man gut eine Mütze Schlaf vertragen könnte.

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es mit Albas (und auch meinen Schlafgewohnheiten) so weiter geht und werde bis dahin sämtliche Babykreise, Krabbelrunden, Mamitreffs besuchen um mich angeregt über das ehemalige Hassthema zu unterhalten…. Da sieht man, dass man nicht zu vorschnell urteilen sollte…


   Aug 12

Kinderkrankheiten: Impfung ja oder nein?

Ich habe vor kurzem einen Artikel darüber gelesen, dass Impfungen bei Kindern oft mehr Schaden anrichten, als dass sie vorbeugen. Wieder eine Feststellung, die einen als Mutter des ersten Kindes sehr verunsichert…

Ich habe Alba bereits gegen sämtliche Krankheiten impfen lassen und muss sagen, dass ich bislang keinen Nachteil dadurch erlebt habe. Bei einer Impfung, bei der die Kleine gleich mehrere Stoffe auf einmal verabreicht bekommen hat, hatte sie ein bisschen Fieber, das aber bereits nach wenigen Stunden abgeklungen ist.

Was haltet ihr von Impfungen? Habt ihr schon schlechte Erfahrungen damit gemacht? Ich wollte beim nächsten Termin mal den Kinderarzt fragen, wie seine Meinung ist und auch im Babycafé werde ich mal nachhören, wie so die Stimmung ist. Für Alba ist das Thema ja bereits eh schon durch, aber man weiß ja nie, wann der nächste Nachwuchs im Anmarsch ist… – Nein, NOCH bin ich nicht schwanger… ;)


   Jul 30

Abstillen: Der richtige Zeitpunkt!

Gestern habe ich mich beim Baby-Café mit einer befreundeten Mutter über das Thema Abstillen und Beifüttern unterhalten. Hierbei kann es sich durchaus um ein Reizthema handeln, wie sich schnell herausstellet. Während ich bei Alba mit ca. 6 Monaten angefangen habe nach und nach Brei beizufüttern und somit langsam abzustillen, war die andere Mama felsenfest davon überzeugt, dass man mindestens 1 Jahr lang stillen und lediglich nahrhafte Folgemilch zufüttern soll.

Was haltet ihr von dem ganzen? Ich bin nun durch die felsenfeste Ansicht meiner gestrigen Diskussionspartnerin etwas erschüttert, obwohl ich zuvor ganz sicher war alles richtig gemacht zu haben. Beim ersten Kind ist einem doch noch vieles unklar, wie ich immer wieder merke und man wird schnell in seinen Vorgehensweisen und Ansichten verunsichert.

Ich bin nach wie vor sicher, dass ich nichts komplett falsch gemacht habe. Alba ist schließlich gesund und gut genährt, auch alle Ratgeber sagen, dass es nicht zu früh ist mit 6 Monaten langsam abzustillen. Dennoch hab ich mich von der radikalen Meinung, die meine Vorgehensweise beinahe verurteilt hat, irritieren lassen. Es ist halt nicht immer ganz einfach, bei der Babyerziehung und –pflege alles richtig zu machen.


   Jul 17

Das erste Jahr: Anstrengend aber wunderschön

Ihr müsst mir verzeihen – ich hab euch vernachlässigt. Es ist schon über ein Jahr seit der Geburt meiner (nun nicht mehr ganz so) Kleinen vergangen. Ihr glaubt nicht, was ich für ein Jahr hinter mich gebracht habe: Es war unglaublich anstrengen, aber ich hab niemals ein schöneres Jahr gehabt. Während meiner kompletten Schulzeit habe ich nicht so viel gelernt, wie mir dieser Zwerg innerhalb von einem Jahr beigebracht hat. Ich könnte einfach nur schwärmen, schwärmen, schwärmen – und jedem ans Herz legen: BEKOMMT KINDER!!! Glaubt mir, ihr werdet niemals mehr wieder etwas so beglückendes Erleben, wie die Geburt und das Leben gemeinsam mit einem Kind.

Bevor ich mich vor Begeisterung überschlage: Na klar, es gibt auch Schattenseite. Alba war zeitweilig ein ganz schönes Schreikind, was mich – besonders in den unzähligen schlaflosen Nächten – beinahe zur Weißglut getrieben hat. Ich glaub ich war niemals verzweifelter und hilfloser als in einer Nacht, in der ich stundenlang mit der Kleinen auf dem Arm durch die Wohnung getigert bin, geschaukelt, gepüngelt, gesungen, gewiegt – und (ich gebe es zu) auch geflucht habe. Sie wollte (im Gegesatz zu mir) einfach nicht schlafen. Irgendwann sind mir einfach die Tränen übers Gesicht gelaufen, weil ich nicht mehr wusste, was ich tun sollte.

Die Entschädigung kam promt am nächsten Tag: Alba hat sich zum ersten Mal auf ihrer Spieldecke umgedreht und war so beigeistert von der plötzlichen neuen Ansicht, dass sie laut aufgelacht hat. Hört sich banal an, war aber zuckersüß!

Huch, gerade höre ich, dass Alba aus dem Kinderzimmer quäkt. Schreibe so schnell es geht weiter!!! Drücke euch!!!


   Okt 17

Die Geburt

Hallo,

hier bin ich wieder! Es hat zwar etwas gedauert, aber versprochen ist versprochen. Hier eine kleine Zusammenfassung der Geburt meiner kleinen Alba: Zuallererst: JA, es tut weh. Höllisch weh! (Und damit es nicht noch schlimmer wird, habe ich mich für eine PDA entschieden.).
Aber all der Schmerz ist so schnell wieder vergessen. Ich hatte Glück bei der Geburt (im Gegensatz zu den letzten Schwangerschaftswochen, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr), es ging alles ganz schnell und ohne Komplikationen. Mein Freund war zum Glück an meiner Seite (Und ich bin froh, dass er seine Hand heute noch benutzen kann, ich dachte, ich hätte sie während der Geburt zerquetscht!). Während der Geburt verging die Zeit wie im Fluge, ich war völlig darauf konzentriert, im Gleichklang mit den Wehen zu atmen. Außer meinen Freund habe ich im Raum keinen anderen wahrgenommen – ein wenig als wäre man Zuschauer in einem Film. Zwischen dem Platzen der Fruchtblase und dem Moment, in dem ich meine Alba das erste Mal in Armen hielt, lagen gerade mal vier Stunden. Wirklich Glück gehabt! Freilich nicht nur deshalb: Sein Kind das erste Mal zu sehen, ist einfach unbeschreiblich: In dem Moment gab es für mich nur Liebe!

Bald melde ich mich wieder und berichte darüber, was Alba und ich in unserem Alltag alles so erleben!


   Sep 07

Rückbildung nach der Geburt

Die natürliche Rückbildung beginnt bereits nach der Entbindung!
Die Nachwehen sorgen dafür, dass sich die Muskulatur zusammenzieht, der Abfall des Hormons Östrogen bewirkt eine schwächere Durchblutung des Gewebes. Während die junge Mutter stillt, werden Hormone freigesetzt die ebenfalls dafür sorgen, dass die Muskeln kontrahieren. Dieser natürliche Vorgang kann durch einen Rückbildungkurs unterstützt werden!

Rückbildung – wann, wie und wo?
Die Rückbildung wird meist von der betreuenden Hebamme organisiert, aber auch Krankenkassen bieten bestimmte Kurse an.
Diese sollten frühestens 4 Wochen nach der Geburt, besser 6 – 8 Wochen später beginnen. Bis zu 4 Monate nach der Entbindung übernehmen die Krankenkassen die Kursgebühren. Die junge Mutter soll lernen ihren Beckenboden zu spüren und erfährt, welche wichtigen Funktionen dieser alltäglich übernimmt. Sie lernt essentielle Dinge über Belastungen im Alltag und wie sie Rücken und Muskulatur stärkt. Viele Rückbildungskurse beinhalten mittlerweile Yogaübungen oder auch sanfte Pilatesübungen, weiteres dazu gibts auch hier. Entspannungseinheiten helfen mit der anstrengenden Lebenssituation umzugehen.

Worauf sollte geachtet werden?
Selbstverständlich soll eine Rückbildung nur durch qualifizierte Fachkräfte durchgeführt werden! Der Gynäkologe kann in die Entscheidung, über Zeitpunkt und Ort, mit eingebunden werden. Die Krankenkassen halten Adressen und Informationen bereit und auch die Hebamme klärt die Wöchnerin gern ausführlich auf. Nicht nur für Mütter die eine Spontangeburt hatten ist die Rückbildung zu empfehlen, auch nach Geburten durch einen Kaiserschnitt sollte ein entsprechender Kurs belegt werden.

Rückbildung – ein Muss?
Die drei Hauptfunktionen des Beckenbodens bestehen aus Anspannung, Entspannung und dem reflektorischen Gegenhalten. Eine Schwangerschaft und Geburt sind eine massive Belastung für den Beckenboden und die unteren Rückenmuskeln. Der Beckenboden stützt die Gebärmutter und hält die inneren Organe an ihrem Platz. Um die genannten Funktionen dieser drei Muskelschichten aufrecht zu erhalten und zu stärken, ist eine Rückbildung unbedingt empfehlenswert!

Womit ist zu rechnen, wenn keine Rückbildung gemacht wird?
Häufig ist bei Frauen, die keine Rückbildung gemacht haben, eine Inkontinenz zu beobachten. Die schlaffe Beckenbodenmuskulatur trägt hieran die Schuld. Oftmals besteht schon während der Schwangerschaft und kurz nach der Entbindung eine Belastungs – Inkontinenz, das heißt beim Husten, Niesen und Lachen wird Urin verloren. Die Gebärmutter senkt sich möglicherweise ab, spätere Gebärmuttervorfälle sind möglich. Die Scheide kann sich ebenfalls absenken, Blase und Mastdarm verändern oft ihre Lage. Gelegentlich sind hierdurch auch sexuelle Empfindungen gestört, was wiederum zu einer psychischen Belastung führen kann. Bei einer erneuten Schwangerschaft kann es zu Komplikationen kommen, wenn der Beckenboden seine wichtige Stützfunktion nicht mehr hat.


   Jul 30

Ein Lächeln entschädigt für alles

Hallo meine Lieben,

ich muss mich bei Euch entschuldigen. Ich weiß, ich bin eine treulose Tomate geworden. Übermorgen wird meine kleine Alba schon vier Monate alt, und ich habe Euch noch immer nicht von der Geburt und den letzten Schwangerschaftswochen berichtet. Aber nicht nur Euch habe ich vernachlässigt, auch alle um mich herum: Meinen Freund, meine Eltern, meine Freunde und vor allem mich selbst. Wirklich alle habe ich vernachlässigt: Mit Ausnahme meiner süßen Alba!
Ich hätte nie gedacht, dass die ersten Monate mit einem kleinen Baby so anstrengend sein können. Würde man nicht immer wieder mit einem strahlenden Lächeln von seinem kleinen Wurm beschenkt, hielt man es glaube ich gar nicht durch. Aber so ein Lächeln entschädigt echt für alles!!

Ihr wollt jetzt wissen, wie die letzten Schwangerschaftswochen und die Geburt waren, stimmt’s? Sorry, ich muss Euch noch mal vertrösten. Die ganze letzte Woche habe ich mal wieder kaum geschlafen, da Alba sich einen Sommerschnupfen zugezogen hatte. Sie war die ganze Zeit über total quengelig, hat kaum geschlafen und mich fast die ganze Nacht auf Trab gehalten. Seit zwei Tagen geht es ihr glücklicherweise wieder besser, so dass Mama endlich mal wieder an Euch schreiben kann. Aber um die Geburt zu beschreiben, dafür fehlt mir noch die Energie. Ich wollte mich nur mal kurz wieder melden, sagen dass es Alba, meinem Freund (der ein ganz toller und liebevoller Vater ist!) und mir gut geht.

Ich melde mich ganz bald wieder bei Euch und werde berichten!


   Apr 10

Unsere kleine Alba ist da!!! Ich bin so glücklich! Und doch durcheinander…

Hallo ihr Lieben, die letzten Wochen waren total turbulent und ich habe mich lange nicht gemeldet! Ich habe eine wunderschöne und gesunde Tochter zur Welt gebracht! Wir haben sie ALBA genannt, sie ist 54 cm groß und wiegt 3,7 Kilogramm! Und das kurioseste ist: Sie ist am 1. April geboren und mein Freund musste natürlich erst mal allen erzählen, dass es Zwillinge geworden sind, was für ein Scherzkeks!

Ich meld mich bald wieder, bin noch nicht wieder fit, die Entbindung hat sehr, sehr lange gedauert und es kommen jetzt noch so viele Fragen über die nächsten Monate auf… Dabei muss ich euch doch noch erzählen, wie die letzten Schwangerschaftswochen waren! Es ist so viel schief gelaufen, ihr werdet staunen! Ich bin einfach nur glücklich, dass Alba gesund ist.

Liebe Grüße!


   Jan 28

A propos Ü-Ei

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass uns eine Sternschnuppe besucht hat im Urlaub und dass ich Euch natürlich überhaaaaupt nicht verraten würde, wenn ich mir gewünscht hätte, dass es ein Mädchen wird ;-)


   Jan 27

Das Baby soll ein Ü-Ei sein

Silvester war wunderschön, ich bin mit meinem Freund in die Berge gefahren und ich glaube, dass diese Zeit nicht nur dem Baby gut getan hat, sondern auch unserer Beziehung! Wir haben in der Schweiz beschlossen, dass wir nicht vor der Geburt wissen wollen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird… es war wirklich total romantisch, wir haben über so viele Dinge gesprochen (dafür war nicht viel Zeit in den letzten Monaten, weil wir beide noch viel arbeiten mussten…), über das Kinderzimmer, über Babyurlaub und ich bin so so so glücklich, dass er auch Babyurlaub nehmen möchte und ich nicht die ganze Zeit zu Hause bleiben muss! Er weiß, wie wichtig mir Bewegung und Sport ist und natürlich auch meine Arbeit! Ich glaub, ich war noch nie so glücklich!